Übersicht zur Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Warum:

 

gestiegene gesundheitliche Beanspruchungen der Beschäftigten

veränderte physische und psychische Belastungen

 

körperliche (physische) Unterforderung:  Rückenschmerzen, Gelenkproblemen, Stoffwechselstörungen

psychische Überforderung durch Zeitdruck, Arbeitstempo und Kommunikationsgeschwindigkeit: steigende Zahl an psychischen Erkrankungen

steigende Zahl an Burnout-Syndrom = psychische und physische Symptome

 

Nutzen:

 

Arbeitgeber

Arbeitnehmer

Sicherung der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter

 

Verbesserung des Gesundheitszustandes und Senkung gesundheitlicher Risiken

Erhöhung der Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen

Reduzierung der Arztbesuche

Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle

Verbesserung der gesundheitlichen Bedingungen im Unternehmen

Steigerung der Produktivität und Qualität

Verringerung von Belastungen

Imageaufwertung des Unternehmens

Verbesserung der Lebensqualität

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Erhaltung / Zunahme der eigenen Leistungsfähigkeit

 

Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und Verbesserung des Betriebsklimas

 

Mitgestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsablaufs

 

 

Praktische Umsetzung:

   

gesunde Kantinenkost

Hilfs- und Beratungsangebote

gesundheitsfördernde Arbeitsplatzgestaltung

Rückenkurse, Bewegungsangebote

gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung

Kurse zur Entspannung, Stressmanagement, Weiterbildung

Verbesserung des Betriebsklimas (Mobbing, Mitarbeiterführung)

Ernährungskurse, Ernährungsberatung

Etablierung von Gesundheitszirkeln, bauliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

 

Arbeitsplatzwechsel, flexible Arbeitszeiten

 

Leitbild, transparente Kommunikation, Führungskompetenz

 


Steuerliche Vorteile

 

 

 

Seit dem 1. Januar 2009 wird die Förderung der Mitarbeitergesundheit unbürokratisch steuerlich unterstützt. Immerhin 500 Euro kann ein Unternehmen pro Mitarbeiter und pro Jahr seither lohnsteuerfrei für Maßnahmen der Gesundheitsförderung investieren.

 

Es werden Maßnahmen steuerbefreit, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a Abs. 1 i. V. mit § 20 Abs. 1 Satz 3 SGB V genügen. Hierzu zählen z.B.:

 

  1. Bewegungsprogramme
  2. Ernährungsangebote
  3. Suchtprävention
  4. Stressbewältigung

 

Nicht darunter fällt die Übernahme der Beiträge für einen Sportverein oder ein Gesundheitszentrum bzw. Fitnessstudio.

 

Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 34:
Betriebliche Gesundheitsförderung

 

„Steuerfrei sind zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch genügen, soweit sie 500 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen.“

 

 

 

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit